Online Kredit Vergleich & Ratgeber

Online Kredit – diese Varianten gibt es!

#101909501 - fotolia.com -Matthias Enter

#101909501 – fotolia.com -Matthias Enter

Onlinekredite sind in unterschiedlichen Varianten verfügbar. Am häufigsten wird der klassische Ratenkredit angeboten, der auch Konsumentenkredit, Verbraucherkredit oder einfach Online Kredit genannt werden kann. Der Kredit kann mit Summen von 1.500 – 75.000 Euro aufgenommen werden. Er zeichnet sich durch feste monatliche Kreditraten und eine über die Laufzeit gleich bleibende Verzinsung aus. Zudem ist der Ratenkredit zweckungebunden, sodass Sie ihn für alle Wünsche einsetzen können. Egal, ob Sie eine neue Couch kaufen oder eine längere Urlaubsreise planen, der Ratenkredit ist hierfür ideal. Eine weitere gern genutzte Variante des Onlinekredites ist der Autokredit. Dieser Kredit kann nur für den Kauf eines Autos eingesetzt werden, die entsprechende Rechnung oder der Kaufvertrag müssen eingereicht werden. Hinzu kommt, dass für den Autokredit häufig das Fahrzeug als Sicherheit dient, hierzu müssen Sie den Kfz-Brief bei der Bank einreichen. Aufgrund dieser Sicherheit wird der Autokredit aber häufig deutlich günstiger angeboten als der klassische Ratenkredit, was für Sie Kostenvorteile bedeutet. Letztlich wird auch das Modernisierungsdarlehen online als Ratenkredit angeboten. Wie der Name schon vermuten lässt, ist dies ein zweckgebundener Kredit, der ausschließlich für Renovierungs- oder Modernisierungsmaßnahmen eingesetzt werden kann. Er wird in der Regel nur an Hausbesitzer vergeben, Sicherheiten wie etwa eine Grundschuld sind aber auch hier nicht nötig. Der Modernisierungskredit ist immer dann ideal, wenn Bauvorhaben geplant sind, diese aber nicht mit größere Baufinanzierungskrediten abgedeckt werden sollen.

Diese Voraussetzungen müssen für einen Onlinekredit erfüllt werden

Wie bei jedem anderen Kredit auch prüfen die Banken vor der Vergabe eines Onlinekredites, ob der Kreditnehmer in der Lage ist, seine Kreditverpflichtungen zu erfüllen. Es wird die Bonität des Schuldners, also dessen Kreditwürdigkeit, überprüft. Hierzu müssen zum einen im Antrag verschiedene Daten zum Einkommen, zum Beschäftigungsverhältnis sowie zu den festen monatlichen Ausgaben getätigt werden. Dabei gilt, dass ein Kredit nur bei einem unbefristeten Beschäftigungsverhältnis vergeben werden kann, da Kreditnehmer nur dann langfristig auf ihr Einkommen zurückgreifen können. Anhand dieser Informationen wird die Bank nun eine Haushaltsrechnung erstellen und Einnahmen und Ausgaben gegenüber stellen. Zu beachten ist dabei, dass viele Banken Haushaltspauschalen nutzen, um die täglichen Ausgaben für Lebensmittel und Kleidung zu berücksichtigen. Diese betragen für die erste Person im Haushalt 600-900 Euro, für jede weitere Person 100-300 Euro. Verbleibt am Ende der Haushaltsrechnung ein Überschuss, der für die neue Kreditrate genutzt werden kann, ist eine Kreditgenehmigung sehr wahrscheinlich. Auch die Schufa-Klausel muss akzeptiert werden. Sie erlaubt der Bank einen Einblick in die Schufa-Daten und ermöglicht die Überprüfung der weiteren Kreditverbindlichkeiten. Da die Bank ihren Kunden nicht blind vertrauen darf, müssen alle im Antrag genannten Daten natürlich belegt werden. Aus diesem Grund fordern die Banken Einkommensnachweise (Lohnzettel, Gehaltsbescheinigungen, Rentenbescheid). Um das fortlaufende Einkommen zu überprüfen, müssen je nach Institut zwei bis drei dieser Bescheinigungen vorgelegt werden. Zusätzlich kann es nötig werden, bereits vorhandene Kreditverträge vorzulegen oder Kontoauszüge einzureichen, um eine ordnungsgemäße Kontoführung nachzuweisen.

Diese Voraussetzungen müssen für einen Online-Kredit erfüllt werden:

  • Regelmäßiges Einkommen (belegt durch Gehaltsnachweise, Rentenbescheide)
  • Haushaltsüberschuss zur Finanzierung der neuen Kreditrate
  • Unbefristete Beschäftigung
  • Keine negativen Schufa-Merkmale

Vertragsabschluss mit zwei Kreditnehmern

Onlinekredite können sowohl mit einem wie auch mit zwei Kreditnehmern beantragt werden. Der Kredit mit zwei Kreditnehmern kann oft sogar Vorteile aufweisen, denn wenn die Bank auf zwei Menschen zurückgreifen kann, um ihre Forderungen einzutreiben, sind vielfach günstigere Konditionen möglich. Gerade dann, wenn der Hauptkreditnehmer aufgrund einer Teilzeitbeschäftigung oder eines Minijobs die Kreditvoraussetzungen für den Online Kredit nicht erfüllt, kann es sinnvoll sein, einen zweiten Kreditnehmer in denVertrag einzusetzen. Als zweiter Kreditnehmer kommen zum einen Ehe- oder Lebenspartner in Frage. Aber auch Eltern oder Großeltern können ihre Kinder bzw. Enkel entsprechend unterstützen. Voraussetzung ist natürlich, sie verfügen jeweils über eigene Einkommen und natürlich eine positive Schufa-Auskunft. Soll der Kredit mit zwei Kreditnehmern aufgenommen werden, kann dies im Antrag einfach vermerkt werden. Die Online-Anträge sind bereits entsprechend aufgebaut und einfach zu bearbeiten.

Sicherheiten beim günstigen Onlinekredit

Onlinekredite zeichnen sich durch eine weitgehende Standardisierung aus. Neben festen Kreditsummen und Laufzeiten, aus denen Sie als Kunde auswählen können, haben sich die Banken auch dazu entschieden, keinerlei Sicherheiten beim klassischen Ratenkredit zu fordern. Die Darlehen werden also blanko vergeben. Für Sie als Kunde hat das den Vorteil, dass Sie keine Sicherheitenverträge unterschreiben und natürlich keine Sicherheiten stellen müssen. Die Bank hingegen spart sich die Verwaltung der Sicherheiten, denn dies ist mit hohem finanziellen und personellem Aufwand verbunden. Einzige Ausnahme stellt der Autokredit dar. Hier wird das Fahrzeug sicherungsübereignet. Sie geben den Kfz-Brief an die Bank ab, können das Auto aber natürlich vollumfänglich nutzen. Sollten Sie die Kreditraten nicht mehr zahlen können, hätte die Bank das Recht, das Auto einzufordern und zu verkaufen. Mit dem Verkaufserlös könnte dann die noch offene Kreditsumme getilgt werden.

Unterschiede zwischen bonitätsabhängigen und bonitätsunabhängigen Zinsen

Onlinekredite werden sowohl mit bonitätsabhängiger wie auch mit bonitätsunabhängiger Verzinsung angeboten. Bei der bonitätsunabhängigen Verzinsung geben die Institute im Internet einen für alle Kunden einheitlichen Zins an. Dieser orientiert sich ausschließlich am allgemeinen Zinsniveau sowie an der vom Kreditnehmer gewählten Laufzeit. Somit sind die Konditionen ganz einfach und vor allem kurzfristig nachvollziehbar. Anders ist es bei der bonitätsabhängigen Verzinsung. Der Zinssatz hier ist abhängig von der Bonität, also der Kreditwürdigkeit, des Antragstellers. Sie zeigt, wie hoch die Wahrscheinlichkeit eines Kreditausfalls ist. Sollte die Wahrscheinlichkeit hoch sein, weil etwa der Haushaltsüberschuss sehr gering ist oder weil bereits zahlreiche andere Kredite vorhanden sind, muss die Bank entsprechende Rücklagen bilden, um einen eventuellen Verlust auszugleichen. Solche Rücklagen kosten jedoch Geld, dass die Banken sich bei ihren Kunden wiederholen wollen. Sie berechnen daher in diesen Fällen deutlich höhere Zinssätze. Je nach Bonität kann der Zinsaufschlag nur 0,2-0,8 Prozent betragen, er kann aber auch einige Prozentpunkte höher ausfallen. Die Banken geben auf ihrer Internetseite daher meist nur eine Kreditspanne an, sodass Sie lediglich erahnen können, was der Kredit kostet. Um Verbrauchern eine erste Orientierung zu geben, nennen diese Banken den Durchschnittszins, den 2/3 der Kunden in der Vergangenheit erhalten haben. Welcher Zins bei bonitätsabhängigen Krediten aber tatsächlich zur Anwendung kommt, kann erst nach Einreichung des Kreditantrages und vollständiger Bonitätsprüfung festgelegt werden. Bei diesen Krediten ist es daher wichtig, zuerst ein unverbindliches Angebot anzufordern und dieses genau zu überprüfen.

Online-Kreditvergleiche geben lediglich erste Orientierung

Vergleiche von Online-Krediten sind wichtig, denn sie zeigen auf, welche Bank aktuell das günstigste Angebot offeriert. Aufgrund der häufig genutzten bonitätsabhängigen Verzinsung ist es jedoch nur schwer möglich, genaue Aussagen zu treffen, da die Banken für den Vergleich nur den 2/3-Zins angeben. Der Online-Vergleich gibt damit lediglich eine erste Orientierung und zeigt auf, wo ein Antrag lohnen könnte. Nur dann, wenn der Vergleich auch bonitätsunabhängige Angebote zeigt, bietet er wirklich definitive Aussagen.

Kostenüberprüfung beim Onlinekredit

Bevor ein Onlinekredit abgeschlossen wird, sollten Sie als Kreditnehmer natürlich die Kosten des Darlehens prüfen. Zu den wichtigsten Kosten gehören dabei die Kreditzinsen. Sie stellen die Kosten für die Geldleihe dar und müssen auf den jeweils gewählten Kreditbetrag bezahlt werden. Wichtig ist dabei, nicht nur den Nominalzins, also den eigentlichen Kreditzins, zu vergleichen. Mitunter können nämlich auch Kosten und Gebühren anfallen, die einen Kredit verteuern. Zu beachten ist hierbei, dass den Banken auf höchstrichterlicher Ebene untersagt wurde, Bearbeitungsgebühren zu erheben. Einige Institute berechnen aber dennoch Gebühren, sie werden jetzt jedoch nicht mehr Bearbeitungsgebühren, sondern zum Beispiel Abschlussentgelt oder einmaliges Kreditentgelt. Auch diese Kosten dürfen nicht berechnet werden. Besser ist es daher, den effektiven Jahreszins als Vergleichsgröße heranzuziehen. Er zeigt die Kreditkosten inklusive aller Gebühren auf und gibt Verbrauchern so die Möglichkeit, verschiedene Angebote zu vergleichen. Die Banken sind daher auch verpflichtet, den effektiven Jahreszins bei einem Kreditangebot anzugeben. Fehlt er, kann er nachgefordert werden.

Worauf beim Online-Vergleich zu achten ist

Online-Vergleiche ermöglichen Kreditnehmern, sich einen ersten Überblick über die Angebote am Kreditmarkt zu verschaffen. Bei einem solchen Vergleich ist es jedoch wichtig, sich nicht ausschließlich auf die Kreditzinsen zu konzentrieren, sondern auch die weiteren Kreditkonditionen im Auge zu behalten. In der heutigen Zeit ist es nämlich vor allem wichtig, flexibel bleiben und auf Veränderungen reagieren zu können. Möglich ist dies beispielsweise mit einer Sondertilgungsoption. Als Kreditnehmer können Sie das Darlehen so auch während der Laufzeit ganz oder teilweise vorzeitig zurückzahlen und müssen keinerlei Gebühren entrichten. Zudem kann es sinnvoll sein, die Möglichkeit einer Ratenänderung in den Vertrag aufnehmen zu lassen. So ist es möglich, auf Veränderungen beim Einkommen zu reagieren und die Belastung je nach Bedarf zu senken. Alternativ ist es natürlich mit einer Ratenänderungsoption auch möglich, die Rate etwa nach dem Abschluss der Ausbildung oder des Studiums zu erhöhen, um den Kredit schneller zu tilgen. Letztlich bieten viele Banken auch die Option von Ratenaussetzungen. Mit ihnen können Sie Ihre Rate einmal pro Jahr aussetzen und damit beispielsweise auf hohe Ausgaben im Januar oder während der Urlaubszeit reagieren. Mit diesen Optionen bleiben Kreditnehmer also flexibel und können auf ihre jeweiligen Bedürfnisse reagieren. In diesen Fällen wäre sogar ein kleiner Zinsaufschlag der Banken akzeptabel.

Welche Kreditlaufzeit ideal ist

Onlinekredite werden mit unterschiedlichen Laufzeiten angeboten. In den meisten Fällen sind Kreditlaufzeiten zwischen sechs Monaten und zehn Jahren möglich. Als Kreditnehmer können Sie Ihr Darlehen so ganz auf Ihre Bedürfnisse zuschneiden und entsprechend beantragen. Mit der Wahl der Kreditlaufzeit haben Sie auch Einfluss auf die monatliche Rate, denn je länger Sie zurückzahlen, desto weniger müssen Sie Monat für Monat aufbringen. Hierbei sollten Sie jedoch bedenken, dass lange Laufzeiten zwar lukrativ erscheinen, da die Rate dann besonders niedrig ist, dass Sie dann jedoch oft mehrere Jahre Zinsen zahlen müssen. Nicht selten beträgt der Mehraufwand dann einige hundert Euro. Hinzu kommt, dass viele Banken bei längeren Laufzeiten auch höhere Zinsen berechnen. Hintergrund ist die Tatsache, dass sich während mehrere Jahre zahlreiche Änderungen ergeben könnten, die die Rückzahlung gefährden. Um sich entsprechend abzusichern, nutzen die Banken Zinsaufschläge. Kredite mit längeren Laufzeiten sind also meistens teurer. Es kann sich daher lohnen, eine etwas kürzere Laufzeit zu wählen, um Geld zu sparen. Welche Auswirkungen eine längere Laufzeit im Einzelnen hat, können Kreditrechner im Internet zeigen.

Die Sofortzusage beim Onlinekredit

Viele Onlinekredite werden mit Sofortzusage angeboten. Mit dieser Sofortzusage sollen Sie als Kreditnehmer also umgehend wissen, ob Ihr Kredit genehmigt werden kann. Möglich sind solche Sofortzusagen durch die Standardisierung im Ratenkreditgeschäft, denn die Kredite werden immer dann vergeben, wenn eine unbefristete Beschäftigung vorhanden ist, ein ausreichendes Einkommen zur Verfügung steht und die Schufa-Auskunft positiv ist. Um dies zu überprüfen, werden alle Angaben bereits im Antrag abgefragt. Haben Sie alle Angaben getätigt, kann der Antrag online an die Bank bzw. den Bankrechner übermittelt werden. Das Computerprogramm ermittelt hier den Haushaltsüberschuss und kann damit grünes Licht für eine Genehmigung geben. Wird erkannt, dass der Haushaltsüberschuss nicht reicht oder dass die Genehmigung aufgrund eines negativen Schufa-Eintrages nicht möglich ist, wird auch dies entsprechend angegeben. So wissen Sie sofort, wie Sie weiter verfahren können. Zu beachten ist allerdings, dass die Genehmigung ausschließlich auf den von Ihnen gemachten Angaben basiert. Diese müssen anschließend noch mit Gehaltsbescheinigungen oder Kontoauszügen belegt werden. Sollten Sie einen Eingabefehler gemacht haben, kann die Bank die Genehmigung durchaus zurückziehen. Beachten Sie daher, dass die Sofortzusage unverbindlich ist, ehe Sie das Geld, das sie als Kredit noch nicht erhalten haben, bereits ausgeben.

Der Ablauf der Kreditbeantragung

Um mehr Kunden von einer Online-Kreditbeantragung zu überzeugen, haben die Banken das Antragsverfahren in den letzten Jahren deutlich vereinfacht. Wollen Sie einen Online-Kredit aufnehmen, sollten Sie zuerst einen Kreditvergleich starten. Im Anschluss haben Sie oft die Möglichkeit, direkt zum Antrag zu gelangen und diesen auszufüllen. Sie werden dabei Schritt für Schritt durch ein Programm geleitet, das zuerst Ihre persönlichen Daten wie Name, Anschrift und Geburtsdatum und im Anschluss Ihre Angaben zum Einkommen und zur Beschäftigung aufnimmt. Sollten einige Angaben unplausibel sein oder sollten Sie etwas vergessen, wird Sie das Programm hierauf hinweisen. Sind alle Angaben vollständig, können Sie den Antrag ausdrucken und unterschreiben und gleichzeitig online an die Bank übermitteln. Dort erfolgt eine erste Vorab-Prüfung. Ist diese positiv, müssen nun auch alle weiteren Unterlagen zur Bank gesandt werden. Nach einer nochmaligen Gegenprüfung, ob alle Angaben korrekt sind, kann der Kredit dann endgültig genehmigt und schließlich ausgezahlt werden.

Die Beantragung des Onlinekredites in der Übersicht:

  1. Online-Kreditvergleich zur Überprüfung der aktuellen Kreditangebote
  2. Weiterleitung zum Online-Antrag
  3. Ausfüllen des Antrages
  4. Sofortüberprüfung der Angaben und Vorab-Genehmigung
  5. Ausdrucken des Antrages und Unterschrift
  6. Weiterleitung der Antragsunterlagen sowie der Kreditunterlagen an die Bank
  7. Ausführliche Kreditprüfung
  8. Kreditgenehmigung und Auszahlung der Kreditsumme

Legitimationsprüfung per Post-Ident oder Online-Identifizierung

Bei einem Onlinekredit haben die Banken nicht die Möglichkeit, Ihre Kunden persönlich kennenzulernen. Dennoch sind sie gesetzlich verpflichtet, eine Überprüfung der Ausweisdaten vorzunehmen. Nur so kann nachgewiesen werden, an wen der Kredit vergeben wurde. Die Überprüfung der Ausweisdaten erfolgt bei Onlinekrediten vielfach im Post-Ident-Verfahren. Als Antragsteller gehen Sie dabei mit den Unterlagen und Ihrem Personalausweis zu einer Filiale der Deutschen Post. Die Mitarbeiter dort nehmen nun Ihre Ausweisdaten auf und bestätigen der Onlinebank, dass der Ausweis im Original vorgelegt wurde. Das Post-Ident-Verfahren ist für Kunden natürlich kostenlos, aber auch etwas aufwendig. Aus diesem Grund haben einige Banken jetzt bereits die Online-Identifizierung eingeführt. Die Legitimation erfolgt nun über eine Webcam am PC. Als Antragsteller zeigen Sie über die Webcam Ihren Ausweis vor. Dieser wird von geschultem Personal überprüft. Ist die Legitimation in Ordnung, erhalten Sie einen Code, mit dem Sie die Ausweisüberprüfung abschließen können. Noch ist die Online-Identifizierung nicht bei allen Banken verfügbar und auch nicht alle Kunden können diese nutzen, denn hierfür ist eine hochwertige Webcam notwendig. Das Verfahren aber immer weiter verfeinert und wird sich Erfahrungen zufolge sicher bald weiter durchsetzen.

Kreditabsicherung mit Restschuldversicherung

Beim Abschluss eines Onlinekredites haben Antragsteller in der Regel die Möglichkeit, auch eine Restschuldversicherung abzuschließen. Der Abschluss ist immer optional. Banken, die Kredite nicht ohne Versicherung vergeben, sollten gemieden werden, denn kein Kunde darf auf einen zusätzlichen Abschluss gedrängt werden. Wenn dies der Fall wäre, müssten die Banken die Kosten der Versicherung in den effektiven Jahreszins aufnehmen, der so deutlich im zweistelligen Bereich liegen würde. Die Restschuldversicherung kann einerseits für den Todesfall vereinbart werden. Verstirbt der Kreditnehmer, übernimmt die Versicherung die noch offene Kreditsumme und zahlt das Darlehen zurück. Zusätzlich ist es möglich, die Restschuldversicherung auch auf Arbeitslosigkeit oder Arbeitsunfähigkeit auszuweiten. In diesen Fällen würde die Versicherung für einen vorher benannten Zeitraum die monatlichen Raten übernehmen. Da die Zahlung jedoch an verschiedene Voraussetzungen gebunden und die Absicherung zudem vergleichsweise teuer ist, sind Restschuldversicherungen meist nicht lohnend. Dennoch ist die Absicherung von Darlehen aus Erfahrung natürlich wichtig, vor allem für Familien. Diese sollten alternativ auf klassische Risikolebensversicherungen oder Berufsunfähigkeitsversicherungen zurückgreifen. Sie beziehen sich nämlich nicht nur auf den Kredit, sondern decken auch die sonstigen alltäglichen Risiken mit ab.

© 2004-2017 | kredit-aufnehmen.de - Kreditvergleich: Ratgeber für Verbraucher