Kredit für die Zahnarzt-Rechnung

Patienten, die beim Zahnarzt Kronen, Brücken oder Implantate wünschen, müssen die Kosten für die jeweilige Behandlung in den meisten Fällen selbst übernehmen. Wer hier nicht auf Erspartes zurückgreifen kann, hat alternativ die Möglichkeit, einen Kredit für die Zahnarztbehandlung zu nutzen. Neben dem Dispositionskredit ist es vor allem der Ratenkredit, der hierfür gern genutzt wird.

Teure Zahnarztbehandlungen finanzieren

Die Leistungen der Krankenkasse hinsichtlich des Zahnersatzes sind in den vergangenen Jahren immer weiter gekürzt worden. Wurden noch vor einigen Jahren nahezu alle Kosten für eine individuelle Behandlung getragen, wird heute nur noch die einfache Standardbehandlung bezahlt. Wer mehr will und sich etwa für ein Implantat entscheidet, muss die dabei entstehenden Kosten selbst finanzieren. Nicht selten kommen hierbei einige tausend Euro zusammen. Wenn Sie als Patient die notwendige Summe nicht auf ihrem Sparkonto verfügbar haben, können sie alternativ einen Zahnarzt-Kredit aufnehmen. Hierfür gibt es verschiedene Möglichkeiten, die sich hinsichtlich ihrer Kosten deutlich unterscheiden:

  • Ratenzahlung an den Zahnarzt
  • Begleichung aus dem Dispokredit
  • Nutzung eines Ratenkredites

Die Ratenzahlung an den Zahnarzt

Eine nicht ganz so häufig genutzte Form der Zahnarztfinanzierung ist die Ratenzahlung an den Arzt. Diese ist jedoch nur dann möglich, wenn der Zahnarzt zustimmt und mit der Zahlung einverstanden ist. In den meisten Fällen jedoch wird der Zahnarzt eine Ratenzahlung nicht akzeptieren und den gesamten Betrag in einer Summe fordern. Schließlich ist mit einer Kreditvergabe auch ein hohes Risiko verbunden. Sollte der Patient nicht mehr zahlen können, müsste der Zahnarzt das Geld womöglich abschreiben.

Die Begleichung aus dem Dispo

Der Dispokredit auf dem Girokonto ist eine sehr häufige Finanzierungsform. Da der Dispo heutzutage meist direkt bei Kontoeröffnung eingerichtet wird und ohne weitere Rücksprache mit der Bank verfügbar ist, gehört er zu den bequemsten Krediten überhaupt. Er ist allerdings auch vergleichsweise teuer. Nicht selten berechnen die Banken einen Zins von bis zu 13 Prozent effektiv. Er sollte nur dann genutzt werden, wenn die in Anspruch genommene Summe kurzfristig, also innerhalb von drei bis vier Monaten, ausgeglichen werden kann.

Die Nutzung eines Ratenkredites

Die günstige Form der Zahnarzt-Finanzierung ist der klassische Ratenkredit. Er kann ab Summen zwischen 1.000 – 1.500 Euro aufgenommen werden und zeichnet sich durch eine feste monatliche Rate und eine gleich bleibende Tilgung aus. Je nach Laufzeit ist der Kredit dann nach zwei bis drei Jahren vollständig zurückgezahlt. Der große Vorteil beim Ratenkredit ist außerdem die Tatsache, dass er ohne Verwendungszweck vergeben wird. Er kann damit sowohl für die Zahnarztbehandlung wie auch für andere teure Anschaffungen oder den kommenden Urlaub verwendet werden.

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Patienten, die auf den Ratenkredit als Zahnarzt-Kredit zurückgreifen wollen, sollten die Angebote der verschiedenen Banken genau prüfen. Wie auch unabhängige Prüfinstitute festgestellt haben, gibt es hier Unterschiede von mehreren Prozentpunkten. Je nach Summe können so schnell Mehrkosten von einigen hundert Euro entstehen. Um sich diese Kosten zu sparen, bietet sich ein Kreditvergleich über einen Kreditkostenrechner an. Er ist online zu finden und kann kostenlos und völlig unverbindlich genutzt werden. Nach Eingabe der benötigten Summe und der Wunschlaufzeit kann der Rechner ermitteln, wo es den gewünschten Kredit aktuell besonders günstig gibt. Vielfach besteht über die Weiterleitungsfunktion jetzt sogar die Möglichkeit, das Darlehen direkt online zu beantragen. Sind alle Angaben im Antrag korrekt, ist die Schufa positiv und werden zusammen mit dem Antrag alle benötigten Unterlagen weitergeleitet, kann die jeweilige Bank kurzfristig über den Kreditantrag entscheiden. In vielen Fällen erfolgt die Auszahlung bereits zwei bis drei Werktage nach Beantragung.

Kategorie: Allgemein

Veröffentlicht am: 4. März 2016
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